Klingenthaler Wörterbuch – Wörter mit S

Mein letzter Wörterbuch-Beitrag liegt nun schon ein ganzes Stück zurück, und ich habe mir gedacht, dass es doch langsam wieder Zeit für neue Wörter wird. Nachdem die Wörter mit R ja auch nicht wenig waren, kommen nun die Wörter mit S, von denen es eine ganze Menge gibt. Alleine das Aufnehmen dieser Wörter hat mich mehr als eine Stunde gekostet. Insgesamt sind momentan über 1400 Wörter im Klingenthaler Wörterbuch vorhanden, davon alleine
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Wörter, die mit S beginnen
(oder im Zusammenhang stehen).


Die Wörter, die später noch kommen werden (T, U, V, W, X, Y, Z), sind leider nicht so umfangreich.

Kurze Rede, langer Sinn. Hier sind die …

Wörter mit S:

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Warning: mysql_num_rows() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/vhosts/web16.www5.hostkraft.de/html/wp-content/themes/Kiehvotz/functions.php on line 27

Leider sind noch keine Einträge zu den Wörtern mit S vorhanden 🙁

Siehe hierzu:



32 Kommentare wurden abgegeben
  1.  
    Gisela Müller schrieb am

    6. April 2009 @ 21:59

    saukalt – sehr kalt
    Saufaus – Trinker
    sampft – sanft
    Sempf – Senf
    seilossen – seinlassen
    simbeliern – überlegen
    Sprengstitz – Gießkanne
    Spuk – Streit
    siffeln – trinken
    sorme – surmen, surren
    daß wars für heute, demnächst mehr, machs gut Gisela

  2.  
    Gisela Müller schrieb am

    6. April 2009 @ 22:03

    wenn du Strooß mit zwei o schreibst, dann mußt du Strooßndreh auch mit zwei o schreiben!

  3.  
    alte Kiehvotz schrieb am

    6. April 2009 @ 22:44

    Danke für die Wörter.

    Bei Strooß wollte ich eigentlich „Stroß, Strooß“ schreiben, hab aber ersteres vergessen, hinzuschreiben. Wird später nachgeholt 😉

    Wörter werden alle aufgenommen, außer Saufaus, das sagt man bei uns nicht.

  4.  

    11. April 2009 @ 15:46

    […] Sackpief, übersetzt als Dudelsack, findet man auch im Klingenthaler Dialekt unter Sackpfeif (Wörter mit S ) […]

  5.  

    19. April 2009 @ 13:09

    […] zu den regulären Wörtern. Die meisten Einträge haben momentan (19.April 2009) die Wörter mit S mit sagenhaften 191 Wörtern. Die anderen 6 Buchstaben, die noch kommen, haben allesamt weniger […]

  6.  
    alte Kiehvotz schrieb am

    19. April 2009 @ 14:36

    Neues Update durchgeführt. Diesmal kamen folgende Wörter hinzu:

    Sempf
    Sprengstitz
    Spuk
    Staafels
    sampft
    saukalt
    seilossen, sei lossn
    selm, selbn
    siffln, süffln
    simbeliern
    soch ner e mol, sochneremol
    soong
    sorme, summe

    Die Wörter wurden wie immer bereits oben hinzugefügt!

  7.  
    alte Kiehvotz schrieb am

    1. Juni 2009 @ 17:24

    Neues Update durchgeführt. Diesmal kamen folgende Wörter hinzu:

    Sackes, alter Sackes
    Schol, Schohl
    Schublood
    saang
    saang
    schie
    schin Dank
    schnabln
    seeng
    sturmfeierbees
    suchn, suchng

    Die Wörter wurden oben hinzugefügt!

  8.  
    alte Kiehvotz schrieb am

    9. August 2009 @ 14:14

    Neues Update durchgeführt. Diesmal kamen folgende Wörter hinzu:

    Schart
    Scheierbirscht
    Schlaafstaa
    Schodn, schodn
    Sieme
    Strapaz, Strapazn
    schlierich
    schmeißn
    se (willst du se ham?)
    siem, siehm
    sood, soot
    steh (rimsteh)
    stenne (die stenne rim)
    streing, ahstreing

    Die Wörter wurden oben hinzugefügt!

  9.  
    alte Kiehvotz schrieb am

    19. September 2009 @ 17:57

    Neues Update durchgeführt. Diesmal kamen folgende Wörter hinzu:

    Schnupp
    Steich, Steichl
    Sternschnupp
    schendn, ohshendn
    stemmer (do stemmer rimm)
    stieh, stenne

    Die Wörter wurden oben hinzugefügt!

  10.  
    Flow schrieb am

    27. Oktober 2009 @ 10:58

    Des Wort „sompern“ fahlt. „Do hots mich nonter gsompert“. (=fallen)

  11.  
    alte Kiehvotz schrieb am

    27. Oktober 2009 @ 19:36

    Klingt e weng beemisch (böhmisch), oder? Ich hab mal meine Bekannten gefragt, die kannten das Wort nicht. Kannst du mir erklären, woher / von was das abgeleitet wird?

    Edit: Halt, habe gerade erfahren, dass mein Vater früher in der Schule „zompern“ bzw. „gezompert“ gesagt hat. Das ist aber, so meinte er, kein wirkliches Vogtländisch bzw. Klingenthaler Mundart, sondern eher ein Wort, dass man „mal so sagt“.

  12.  
    Gerda Leheis schrieb am

    6. Februar 2010 @ 21:14

    Hallo Benni, ich hab noch was für Dich :
    Strichelis oder Stricheles
    das ist ein Gangster, ein Auskenner.

  13.  
    ReiMet schrieb am

    23. Februar 2010 @ 20:05

    sood, soot – satt (wie schon eingetragen), aber auch: genug
    Und ganz wichtig die Redewendung
    sood hohm – satt sein, genug haben

  14.  
    alte Kiehvotz schrieb am

    5. April 2010 @ 21:50

    Neues Update durchgeführt. Diesmal kamen folgende Wörter hinzu:

    Samstichs, de Samsting
    Schelln
    Schepp, Scheppkell
    Schmoß
    Schneidmiehl, Schneidmühl
    Schnut
    Sonntichs, de Sonnting
    Stick
    Stompl, Stumpl
    Streicher, Straacher
    Strichelis, Stricheles
    Sull, Sulln (Schuhsulln)
    Supp
    saassern, zaassern
    saue, des saut
    scharrn
    schatt (des schatt niemandn)
    schlaapm
    schmalchern, schmallchern
    schmierich
    seis (3 Millionen seis…)
    ses (mal kuggn, ob ses mitmachen)
    sompern (Do hots mich nonter gsompert)
    spitz kring
    sprettern, sprettorn
    su ewos, suewos
    su, su e (su e Depp)

    Die Wörter wurden oben hinzugefügt!

  15.  
    ReiMet schrieb am

    14. Juni 2010 @ 21:30

    Spuk – nicht nur Streit, sondern auch Lärm
    Spuk afange – Streit anfangen („vom Zaun brechen“)
    Spuk machen – lärmen, Lärm machen
    Schnee schurn – Variante von Schnee schorn
    schurn, remschurm – emsig tätig sein (ohne erkennbaren Erfolg)

  16.  
    ReiMet schrieb am

    19. August 2010 @ 23:09

    sprenge (e ausgesprochen wie in Elefant) – rennen, springen
    sprenge (e ausgesprochen wie ä) – gießen, sprengen (s.o. Sprengstitz)

  17.  
    alte Kiehvotz schrieb am

    23. August 2010 @ 19:41

    Sprenge (mit kurzem e) nehme ich auf, aber sprenge (mit langem e) habe ich noch nicht gehört. Meine Sippschaft meinte, das wäre eher Auerbacher / Falkensteiner Dialekt. Was meinen da die anderen Mitleser dazu?

    Update: das für verwirrung stiftende Wort „sprenge“ wird nun ebenfalls aufgenommen. Beim nächsten Update erscheint es mit in der Liste. Nochmals danke an ReiMet für den Vorschlag 🙂

  18.  
    Marie Röhlig schrieb am

    18. September 2010 @ 20:34

    Sauohr = Kahler Krempling, ein ungenießbarer Pilz

  19.  
    Peter Hoyer schrieb am

    3. Juni 2011 @ 08:38

    Hallo hab ich Sächhammessn überlesen oder hosts nuch net?

  20.  
    alte Kiehvotz schrieb am

    3. Juni 2011 @ 18:03

    Hab ich anscheinend noch nicht. Ich werds als Übersetzung für Ameisen ins Wörterbuch aufnehmen. Danke.

  21.  
    ReiMet schrieb am

    26. Juni 2011 @ 19:16

    spritzig krieng – bei uns sagt man spitzig krieng
    Außerdem:
    Spitzbum – (kleine) Gauner, Diebe

    Was ist eigentlich mit meinen Vorschlägen von vor einem Jahr (Juni und August 2010). Offenbar sind sie noch nicht eingearbeitet.

    Und in diesem Zusammenhang noch eine Anmerkung zu meinem sprenge (#1).
    Der Elefant gefällt mir nicht, aber mir fällt nichts besseres ein!
    Eben dachte ich an Schnee – da ist’s aber lang, führt also auch wieder zu Missverständnissen.
    Analog gibt es noch senge – singen – das wird bei uns auch mit demselben e-Laut gesprochen.

  22.  
    alte Kiehvotz schrieb am

    26. Juni 2011 @ 22:48

    Hi ReiMet,

    danke für den Hinweis. Ich seh gerade, dass „spitz kring“ bereits im Wörterbuch steht und ich es doppelt aufgenommen habe. Somit fliegt der 2te Eintrag („spritzig krieng, spitz kring – herausbekommen, dahinterkommen“) raus.

    Zu den Ergänzungen von August 2010: Die stehen noch auf meiner Liste, habe seitdem anscheinend kein Update mehr gemacht (letztes Update am 5. April 2010). Ich gelobe Besserung 🙂

    Das mit dem Elefant lasse ich weg, das verwirrt wirklich nur, da ja Elefant am Anfang lang ausgesprochen wird, in der Mitte wieder kurz… Eindeutig wird die Aussprache erst, wenn ich die Vokabeln vertont habe. Aber das Vertonen des kompletten Wörterbuches ist fast schon Geschichte, da es enorm viel Aufwand ist. Den erhofften Erfolg konnte ich bisher leider auch noch nicht damit verbuchen. Geht alles sehr schleppend voran.

  23.  
    ReiMet schrieb am

    2. Juli 2011 @ 19:39

    schirng, schörng wird auch benutzt für: schimpfen, meckern
    Schörwörch – jemand br dr Schörwörch hom – jemanden am Wickel haben, sich mit jemandem beschäftigen
    Sonnewirbele, Sonnewörbele – Marienkäfer

  24.  
    ReiMet schrieb am

    11. Juli 2011 @ 19:41

    Schneller – Salzkartoffeln aus neuen Kartoffeln, darüber (ein wenig) ausgelassenen Speck und Pfeffer.
    Dazu isst man z.B. Gurkensalat oder Spiegelei
    –> Schneller un Gorknsalat, Schneller un Spiegelei

  25.  
    Gerda Leheis schrieb am

    17. Juli 2011 @ 15:02

    Hallo Reiner, mir in Klengethol ham Schnirrle on
    Gorgnsolad gsoocht.Des gabs be ons gestern.

  26.  
    ReiMet schrieb am

    17. Juli 2011 @ 22:23

    Hallo Gerda,
    bei uns sind’s aber tatsächlich Schneller – das habe ich mir vorhin nochmal von kompetenter Stelle bestätigen lassen.
    Tja, die sprachlichen Eigenheiten innerhalb weniger Kilometer finde ich immer wieder bemerkenswert.
    Viele Grüße
    ReiMet

  27.  
    Peter schrieb am

    22. Februar 2012 @ 17:44

    Hallo Benjamin,
    bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen,ist ne tolle Sache.
    Wir zum älteren Semester gehörenden trauern alle dem Verlust unseres
    herrlichen Dialektes nach.
    Mir ist ein Wort im „S“ Bereich eingefallen das noch passt.

    „Scheiern“ oder „neischeiern“ wie „Soll iech dr mol paar scheiern“ oder
    „Soll iech dr mol paar neischeiern“.
    Also auf gut deutsch: ins Gesicht schlagen.
    Ist hier im nordvogtländischen Reichenbacher Raum üblich.

    Beste Grüße und weitermachen

    Peter

  28.  
    alte Kiehvotz schrieb am

    25. Februar 2012 @ 17:14

    Hi Peter, danke für dein Kompliment und den Vorschlag. Die beiden Wörter werden beim nächsten Update mit übernommen 🙂
    Gruß Benjamin

  29.  
    Hans Gitter schrieb am

    9. Juli 2014 @ 11:03

    Schneller: ein altes „Armeleute Essen“, neue mehlige Kartoffeln als Pellkartoffeln gekocht, geschält und grob gestampft, ausgelassene halbfette Speckwürfel und Dill unter gemischt. Serviert mit Gurkensalat.

  30.  
    alte Kiehvotz schrieb am

    14. Juli 2014 @ 18:50

    Hi Hans,

    danke für deinen Vorschlag, Schneller steht bereits etwas weiter oben in den Kommentaren. Wird demnächst mit aufgenommen 🙂

    Gruß Bensch
    – alte Kiehvotz –

  31.  
    reimet schrieb am

    18. Oktober 2015 @ 16:16

    Störz – (Topf-)Deckel

  32.  
    alte Kiehvotz schrieb am

    18. Oktober 2015 @ 18:51

    Hey 🙂

    Danke für die Ergänzung, das nehme ich bei Stirtz als Ergänzung mit auf 😉


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