der Abriss des Grünen Baumes in Klingenthal

Gaststätte zum Grünen Baum in KlingenthalWer die letzten Wochen durch Klingenthal gefahren ist, wird sicherlich bemerkt haben, dass der Abriss des Grünen Baums nun begonnen hat. Seit 01. August ist man mit den Abrissmaßnahmen der ehemaligen Gaststätte beschäftigt. Gut 80 Jahre alt war der „ehemalige Grüne Baum“, wie wir ihn noch von Bildern wie dem rechts kennen.

Der Grüne Baum stand auf einem durchaus Geschichts-trächtigen Grundstück. Laut Geschichte soll 1628 der Unterförster Johann Spranger auf diesem Gelände sein Waldhaus gebaut haben, nachdem ihm das Gelände vom sächsischen Herrscherhaus zugewiesen wurde. Mit dem Bau seines Waldhauses legte er den Grundstein für den heutigen Stadtteil „Brunndöbra“. Dieses Grundstück ist quasi die Wiege Brunndöbras!

Laut diversen Überlieferungen wechselten die Inhaber und auch Bauwerke des Grundstückes ein paar Mal. Unter anderem zierte der Schlosserne Gasthof das Grundstück, bis dieser 1908 völlig abbrannte (laut Historiker Kurt Kauert). Anschließend wurde die Gaststätte zum Grünen Baum gebaut. Wie nun der ehemalige Grüne Baum aussieht, kann man auf den Bildern hier unten bewundern. Als Vergleich dazu: Bild vom vollständigen Grünen Baum siehe oben.

Abriss - Grüner BaumBagger vorm Grünen Baumteilweise abgerissener Grüner Baum in KlingenthalKacheloffen in der Gaststätte zum Grünen BaumGrüner Baum in Klingenthalabgerissenes Gebäude in Klingenthal - der grüne BaumBaustelle des Grünen Baumes in KlingenthalGrüner Baum 2011 abgerissen

Als nächstes Gebäude wird in Klingenthal wohl der alte Bahnhof (bzw. das alte Leerstehende Bahnhofsgebäude) abgerissen. Wenn da die Bagger anrücken, werde ich sicherlich auch wieder dabei sein. Bis dahin bin ich mal gespannt, wie das Grundstück des ehemaligen Grünen Baums nach den Abrissarbeiten hergerichtet wird.



1 Kommentar wurde abgegeben
  1.  
    G. Benecke schrieb am

    18. Dezember 2011 @ 14:26

    Hallo,mit Bedauern habe ich gelesen, dass dieses schöne alte Gebäude abgerissen wurde. Ich habe dort von 1937 bis 1941 mit meiner Mutter, der Schwester der damaligen Wirtin Gretel Rödel – Kirsch, gewohnt. Noch heute erinnere ich mich an sehr viele Details aus dieser Zeit. G.Benecke


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